Berlin Stadtbilder – Architektur und Portraits

 

Berlin Stadtbilder, 1982
Portraits, 1987–1994
Architektur, 1989–1991

Enge Bildausschnitte, geringe Tiefenschärfe sowie für die damalige Zeit große Bildformate kennzeichnen die Arbeiten nach Waffenruhe. Hier wendet sich Michael Schmidt der Architektur und dem Porträt auf eine Weise zu, die nicht mehr vom Wunsch der Nachvollziehbarkeit geprägt ist. Er löst die Motive aus ihrem konkreten urbanen oder persönlichen Zusammenhang, sodass sie symbolisch für Großstadt, Geschichte und Gesellschaft stehen. Die Werkgruppen Architektur und Portraits sind von der Präsenz und Materialität ihrer Objekte sowie der Unmittelbarkeit der Begegnung geprägt.


Zwischen den großen Projekten erstellte Michael Schmidt immer wieder weniger umfangreiche Arbeiten, in denen er sich künstlerische Freiheit verschaffte und seine fotografische Methode und Formensprache weiterentwickelte.